Amt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung 

Landesamt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung

Organisation, Aufgaben, Geschichte

Unser Lebensraum ändert sich permanent. Die aktuelle Dokumentation in Luftbildern, Karten und im Liegenschaftskataster ist daher eine ständige Aufgabe für das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV). Die Behörde befindet sich in einem stetigen Entwicklungsprozess und verbindet Tradition und Moderne. Mit dem IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern (IT-DLZ) und dem Bayerischen Breitbandzentrum bieten wir heute auch IT-Dienstleistungen für die staatliche Verwaltung und Unterstützung beim Ausbau des schnellen Internets an. Das LDBV versteht sich als Dienstleister für Bayerns Bürgerinnen und Bürger: amtlich, zuverlässig, schnell - von der Vermessung bis zur Breitbandförderung.

  • kundenfreundliche Behörde
  • amtliche Qualität
  • aktuelle Geodaten
  • innovative Technik
  • über 200 Jahre Tradition

Organisationsstruktur

der Verwaltung im Ressort des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

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Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV)

Das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) mit Sitz in München ist zentraler Ansprechpartner für den gesamten Bereich der amtlichen Vermessung in Bayern.
Das LDBV erfasst die Geobasisdaten, beschreibt sie in Informationssystemen und stellt sie in Karten dar. Einheitlichkeit, Flächendeckung und hohe Aktualität für ganz Bayern sind die herausragenden Qualitätsmerkmale. Zudem gehören der Breitbandausbau und die Digitalisierung von Daten, Prozessen und Infrastrukturen, etwa von Behördennetzen, in den Zuständigkeitsbereich des LDBV.
Das LDBV ist zugleich Aufsichtsbehörde über 51 Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, die in Bayern für die Grundstücksvermessungen sowie den Ausbau des schnellen Internets zuständig sind.
Der Präsident des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung ist Wolfgang Bauer.

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Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Zu den Kernaufgaben des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat gehören Staatshaushalt, Öffentlicher Dienst, Steuern, Vermögen und Recht, Beteiligungen, Finanzpolitik und Vermessung.
Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat ist oberste Dienstbehörde der Bayerischen Vermessungsverwaltung. In einer für Digitalisierung, Breitband und Vermessung zuständigen Abteilung werden u.a. folgende Aufgaben wahrgenommen:
- Digitale Erschließung Bayerns (Breitbandausbau), Digitale Verwaltung
- Informations- und Kommunikationstechnik, IT-Strategie, IT-Sicherheit, Digitales Bildungsnetz
- Organisation, Personal, Haushalt, Beschaffungswesen und Staatsgrenzen
- Geodateninfrastruktur, Landesvermessung
- Vermessungs- und Abmarkungsrecht, Liegenschaftskataster, Katastervermessung, Geodaten, Gebührenwesen und Bodenordnung
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat


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Bayerische
Vermessungsverwaltung (BVV)

Oberste Dienstbehörde der Bayerischen Vermessungsverwaltung (BVV) ist das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat.
Dort ist die BVV in der Abteilung VII (Digitalisierung, Breitband und Vermessung) angesiedelt. Als Mittelbehörde fungiert das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV), dem das Breitbandzentrum Amberg sowie das IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern angehören. Das LDBV ist Aufsichtsbehörde über die bayernweit 51 Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung mit ihren 22 Außenstellen. Die BVV steht für Tradition und Moderne: Seit mehr als 200 Jahren garantiert sie die flächendeckende Bereitstellung von Geobasisdaten und Vermessungsleistungen für ganz Bayern. Aufgrund ihrer hohen Innovationskraft ist sie seit mehr als 50 Jahren Expertin für den Umgang mit enormen digitalen Datenmengen. Dabei erweitert sie ständig ihr Aufgabenspektrum und ist heute auch Ansprechpartnerin für staatliche IT-Dienstleistungen und den Ausbau des schnellen Internets.

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Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung

Die 51 Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ÄDBV) mit ihren 22 Außenstellen führen und aktualisieren täglich das Liegenschaftskataster, mit ca. 30000 Grundstücksvermessungen im Jahr. Über 10 Mio. Flurstücke sind hier in digitaler Form dokumentiert. Mit Gebäudeeinmessungen dokumentieren die Messtrupps Neubauten und Veränderungen an Grundrissen. Zudem unterstützen die ÄDBV die Kommunen beim Ausbau des schnellen Internets.
Liste aller Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung


weitere Standorte

des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung

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IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern (IT-DLZ)

Das IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern (IT-DLZ) ist zentraler IT-Dienstleister für die Verwaltung und die Gerichte in Bayern; zu den Kernaufgaben des IT-DLZ gehören der Betrieb zentraler Infrastrukturen für den Betrieb von IT-Systemen, der Betrieb von Servern und Datenbanken sowie die Entwicklung und der Betrieb von ressortübergreifenden, aber auch kundenspezifischer DV-Verfahren. Das IT-DLZ wurde zum 1. Januar 2014 in das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung integriert. Neben dem Hauptstandort München gibt es fünf weitere Dienststellen in Augsburg, Landshut, Marktredwitz, Nürnberg und Regensburg.

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Bayerisches Breitbandzentrum Amberg

Das Bayerische Breitbandzentrum ist der zentrale Ansprechpartner für alle, die am Breitbandausbau beteiligt sind. Als eine Geschäftsstelle des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, befindet sich das Breitbandzentrum seit Jahresbeginn 2014 in Amberg in der Oberpfalz. Neben der Vernetzung aller Beteiligten, gehört die Beratung rund um das Förderprogramm ebenso zum Aufgabenspektrum, wie die Schulung und Koordinierung der Breitbandmanager vor Ort und das Controlling des Fortschritts beim Breitbandausbau.

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BayernWLAN Zentrum Straubing

Das BayernWLAN Zentrum ist der zentrale Ansprechpartner für alle, die am Aufbau des BayernWLAN beteiligt sind. Seit Ende 2015 befindet sich das Zentrum als Geschäftsstelle des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Straubing (Niederbayern). Neben der Vernetzung aller Beteiligten, von Behörden und Kommunen bis zum Provider, ist die operative Umsetzung des BayKom 2017-Los 2 "Freies WLAN" die Hauptaufgabe des BayernWLAN Zentrums.

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Digitale Landkarten Bayern
Windischeschenbach

Im Rahmen des Konzepts „Regionalisierung von Verwaltung – Behördenverlagerungen 2015“ wurde am 1.9.2016 die neue Dienststelle des LDBV in Windischeschenbach eröffnet. Neun Azubis im Fachbereich Geomatik aus der Region um Windischeschenbach werden dort in den Bereichen Kartographie, Vermessung, Fernerkundung und IT ausgebildet. Der Standort wird als künftiges Zentrum der amtlichen Kartographie in Bayern sukzessive aufgebaut.
Die Dienststelle „Digitale Landkarten Bayern“ ist telefonisch unter 09681 57998 20 sowie per E-Mail unter poststelle.we@ldbv.bayern.de erreichbar.


Aufgaben und Ziele

des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung

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Digitalisierung

Das Auto per Mausklick anmelden? Dank Bayerns Digitalisierungsstrategie Montgelas 3.0 wird das in Zukunft möglich sein. Das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung trägt zum Ausbau der eGovernment-Services des Freistaats und seiner Kommunen bei – mit der digitalen Bereitstellung von Daten, Prozessen und Infrastrukturen.

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Breitbandausbau

Hochleistungsfähige Breitbandnetze sind ein entscheidender Standort- und Wettbewerbsfaktor. Der Freistaat Bayern investiert bis zu 1,5 Mrd. Euro in den Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen mit einem bundesweit einzigartigen Förderprogramm. Ziel des Freistaats ist, bis 2018 flächendeckend das modernste Breitband auch im ländlichen Raum zum Standard zu machen.

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Sicherung des Grundeigentums

Klare Grenzen sorgen für gute Nachbarschaft. Durch Grundstücksvermessungen legen die Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Grundstücksgrenzen fest und sichern somit Eigentum. Bei diesem Service vor Ort werden Geoinformationen zu über 10 Mio. Flurstücken und 8 Mio. Gebäuden in Bayern erfasst und laufend aktualisiert.

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Topographische Landesaufnahme

Das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung ist zuständig für die Erfassung von Geobasisdaten sowie deren Bereitstellung und Präsentation in modernen Medien wie dem BayernAtlas. Diese Daten beschreiben Bayerns Topographie, Grundstücke und Gebäude – einheitlich, flächendeckend und hochaktuell.


Geschichte

der Bayerischen Vermessungsverwaltung

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Geschichte der Vermessung in Bayern

Frühjahr 1800: Während des Zweiten Koalitionskriegs zwischen Frankreich und Österreich ist Napoleon mit seinen Truppen in Bayern. Für seine Heerführung braucht er dringend "astronomisch und geographisch richtige Karten". Kurfürst Max IV. Joseph, der spätere König Max I., greift die Idee auf und gründet 1801 das „Topographische Bureau“. So wird Bayern zum Vorreiter auf vermessungstechnischem Gebiet. Denn bis 1801 war noch kein Land systematisch vermessen worden.

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Historische Persönlichkeiten

Von Philipp Apian über Alois Senefelder bis zu Joseph Utzschneider: Herausragende Persönlichkeiten prägen die Geschichte der bayerischen Landesvermessung und Kartographie. Über Jahrhunderte hinweg haben sie die entscheidenden Impulse zur erfolgreichen Weiterentwicklung der Vermessung gegeben. Mit technischen Erfindungen, klugen Ideen zur Vereinfachung von Arbeitsprozessen und visionärem Weitblick haben sie den Weg in die heutige digitale Geodatenwelt gebahnt.

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Denkmalgeschützter Steinkeller

Im Keller des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung lagern mehr als 26.600 Lithografiesteine mit den Ergebnissen der ersten flächendeckenden Grundstücksvermessung im 19. Jahrhundert. Es ist das größte Lithografiesteinarchiv der Welt. Die Steine wiegen ca. 1700 Tonnen. Bis ins 20. Jahrhundert dienten sie zur Herstellung von Karten. Das Lithografiesteinarchiv steht seit 1980 unter Denkmalschutz und ist im Rahmen von Führungen zu besichtigen.

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Druckhistorische Werkstätte

Die Druckhistorische Werkstätte im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung erinnert an die 1808 eingerichtete „Lithographische Anstalt“. In dieser ersten Landkartendruckerei arbeitete auch Alois Senefelder, der Erfinder des Lithografiesteindrucks. Die Werkstätte gibt einen Einblick in die Geschichte des Druckwesens – z. B. mit einer historischen Sternpresse. Bei der „Langen Nacht der Museen“ werden damit Kartenabzüge wie anno dazumal hergestellt.


Auszeichnungen

für die Bayerische Vermessungsverwaltung

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Für ihr Engagement bei der Integration behinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie bei der Modernisierung von Verwaltungsabläufen wurde die Bayerische Vermessungsverwaltung mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet:

1996 – Speyerer Qualitätswettbewerb, Auszeichnung als „höchst effiziente Organisation“
2003 – Behördenwettbewerb „Innovative Verwaltung / E-Government“, Auszeichnung für den BayernViewer-agrar
2006 – Integrationspreis „JobErfolg – Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz“, Auszeichnung für „herausragende Leistungen bei der Integration behinderter Menschen“
2012 – e-Government-Löwe der Bayerischen Staatsregierung, 2. Preis für den BayernAtlas

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