Amt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung 

Jagdkataster

zur Verwaltung von Jagdgenossenschaften

In Bayern ist das Jagdrecht untrennbar mit dem Eigentum an Grund und Boden verbunden. Der Grundstückseigentümer nimmt das Jagdrecht als Mitglied einer Jagdgenossenschaft wahr. Für Beschlüsse der Jagdgenossenschaften dient das Jagdkataster als Grundlage.

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Ein Jagdkataster kann aus dem Liegenschaftskataster abgeleitet werden. Es wird für Jagdgenossenschaften auf Antrag vom zuständigen Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung erstellt.

Ämtersuche

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Aus dem Jagdkataster können Sie z. B. auf die Gesamtfläche der bejagbaren Fläche schließen. Nach der Größe der Fläche richten sich etwa Jagdpacht oder Abschussplanung.

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Laut Gesetz ist der Jagdvorstand dafür verantwortlich, das Jagdkataster ordnungsgemäß zu führen und aktuell zu halten. Mit dem zuständigen Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung kann eine jährliche Aktualisierung vereinbart werden.


Beispiel eines Bestandsnachweises für ein Jagdkataster:
Bestandsnachweis JK (pdf, 83 kB)

Der Auszug aus dem Liegenschaftskataster enthält:

  • die Summe der einbezogenen Flurstücke
  • die Gesamtfläche der einbezogenen Flurstücke
  • die davon jagdbare Fläche
  • die davon befriedete Fläche
  • die Jagdrevierfläche


Die Gebühren für das Jagdkataster bestehen aus

  • den Kosten für die Karte des Jagdreviers,
  • den Kosten für den Flurstücks- und Bestandsnachweis der jagdbaren Flurstücke
  • und einer Bearbeitungsgebühr.


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Erstellung eines Jagdkatasters

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Beispiel einer Jagdkarte

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